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Sie wollen mit einem erfahrenen Schmerzarzt sprechen? Kein Problem, einfach jeweils an einemMittwoch zwischen 13.00 und 14 Uhr oder Donnerstag zwischen 13.00 und 15.00 Uhr die Tel.-Nr. 07931-5450 anwählen (keine extra Gebühren).
- Für Sie waren wir sehr fleißig - Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben
seit dem 1.4.2007 alle gesetzlich versicherte Personen einen
Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation
und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst
aussuchen. Sozialgerichte stärken die
Rechte von Schmerzpatienten gegenüber Rentenversicherungen:
Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation, weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken). Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt: Arthritis Arthrose Armschmerzen atypischer Gesichtsschmerz Bandscheibenvorfall Beinschmerz Borreliose Brustwirbelsäulensyndrom Burning-feet-Syndrom Cluster-Kopfschmerz Komplexes regionales Schmerzsyndrom Durchblutungsstörung Dorsalgie Fibromyalgie Fibromyalgiesyndrom Gelenkschmerzen Gesichtsschmerz Gliederschmerzen Gürtelrose Halswirbelsäulensyndrom Herpes zoster Hörsturz Hüftschmerz Ischias Kausalgie Kopfschmerz Kreuzschmerz Leistenschmerz Lendenwirbelsäulensyndrom Lumbalgie Lumboischialgie Migräne Morbus Sudeck Muskelschmerz Nervenschmerzen Neuralgie Osteomyelitis Schleudertrauma Polyneuropathie Postzosterische Neuralgie Restles legs-Syndrom Rückenschmerz Schlaganfall (Hemialgesie) Schulterschmerz Spannungskopfschmerz Spinalkanalstenose Steißbeinschmerzen Kokzygodynie Sudeck Dystrophie Thalamusschmerz Tinnitus Zephalgie Cephalgie
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Informationen über
Schmerzerkrankungen TRIGEMINUSSCHMERZ Zunächst zur Anatomie (= Lehre vom Bau und Zustand des Körpers) Ein Ast des N. (= Nervus) ophthalmicus ist der N. frontalis, diesem entstammt der sensible (= die Empfindung betreffende) N. supraorbitalis, der durch das gleichnamige Foramen am oberen Rand der Augenhöhle (Orbita) zum Oberlid (auch Bindehaut) und Stirn zieht. Der N. infraorbitalis ist der Haupt- und Endast des N. maxillaris (V2), er gelangt durch das Foramen infraorbitale zum Gesicht neben der Nase einschließlich Oberlippe. Der N. mentalis gelangt durch das Foramen mentale zur Haut des Kinns und der Unterlippe. Er entstammt dem N. alveolaris inferior, ein Ast der N. mandibularis. Der Begriff "Trigeminusschmerz" entstammt eher dem Volksmund, als echte Diagnose kommt er so nicht vor, gemeint ist die Trigem inusneuropathie. Ein Trigeminusschmerz, also ein Schmerz, der sich (vorwiegend) im Trigeminusnerv ausbreitet, kommt hauptsächlich bei zwei Krankheiten vor:
Die Trigeminusneuralgie betrifft am häufigsten die Äste V2 (= Oberlippe / Wange) (18 %) und V3 (= Unterkiefer) (14 %) entweder allein oder in Kombination (37-40 %). Der alleinige Befall von V1 (= Stirn) kommt nur bei ca. 1-5 % der Patienten vor. In 3-5 % kann diese Schmerzkrankheit beiderseits auftreten. Diese Schmerzerkrankung ist gekennzeichnet durch:
Medikamentöse Schmerzbehandlung: Sehr bewährt hat sich zur Schmerztherapie auch die therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel bzw. Lokalanästhetika) (Lees er et Hef ermann 1989 Schmer zklinik Bad Mergen theim). Dabei werden stationär je nach individueller Wirkzeit 2-3 x täglich die betroffenen Gesicht snerven an ihren Austrittspunkten (Foramen supraorbitale, infraorbitale oder mentale) mit ca. 1 ml Bupivacain 0,5% blockiert.
Nächst höhere Therapiestufen sind dann engmaschig wiederholte Blockaden des Ganglion cervicale superius* oder Ganglion stellatum (= Schaltstellen im unwillkürlichen Nervensystem im hinteren Rachen - bzw. seitlichen Halsbereich). Unter dieser konsequenten, täglichen Therapie kann dann eine bestehende Antikonvulsiva-Medikation langsam ausschleichend reduziert werden, ohne daß heftige Schmerzattacken auftreten.
Häufig ist bei einem
Trigeminusschmerz die körperliche
Untersuchung völlig unauffällig. Teilweise sind die korrespondierenden
NAP (=
Nervenaustrittspunkte)
(Foramen supraorbitale, infraorbitale und mentale) druckdolent
(= druckschmerzhaft).
Die Beschreibung der Schmerzqualität ist uneinheitlich, teilweise wird brennend
angegeben, teilweise dumpf und drückend. Zur Therapie dieser
Trigeminusschmerz
en
können wie bei der id
iopathischen
Trigeminus-Neuralgie
Antikonvulsiva (=
krampflösende Mittel)
(z.B. Carbamazepin, Gabapentin,
Pregabalin) versucht werden, allerdings fällt die Erfolgsquote geringer als bei
der
Trigeminus-Neuralgie
aus. Ähnliches gilt für die Verordnung von Baclofen, auch in Kombination mit
einem Antikonvulsivum. * Die Blockade des Ganglion cervicale superius erfolgt als GLOA (= Blockade mit einem Opium-ähnlichen Wirkstoff), der Nachteil gegenüber der Verwendung eines Lokalanästhetikums (= örtliches Betäubungsmittel) ist aber, daß die Wirkung auch bei wiederholter Anwendung kaum anhaltend ist, da die sympathikolytische (= gefäßerweiternde) Komponente nur gering oder gar nicht ausgeprägt ist.
- Für Sie waren wir sehr fleißig - aktualisiert: >05.10.2008</> k u sb& |
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